Magnetband - Magnete - Kugelmagnete - Neodym-Magnete

Magnete

Kraftmagnete

Ein Körper der andere Körper magnetisch abstößt oder anzieht, wird als Magnet bezeichnet. Durch Feldlinien kann man die Stärke und Richtung von magnetischen Kräften sehr anschaulich darstellen. Ein Magnetfeld wird von einem Magneten hervorgerufen und durchströmt. Magnete werden unterschieden in Elektromagneten und Dauermagneten. Zum Einsatz kommen bei beiden Magnetwerkstoffe.

Kraftmagnete Kraftmagnete


Magnetband

Als Magnetbänder werden Datenträger bezeichnet. Sie bestehen aus einer schmalen, langen Kunststofffolie. Die Folie ist beschichtet mit einem magnetisierbaren Material. Aufgewickelt ist das Band auf Spulen oder Wickelkernen. Verwendet werden diese bei Tonbändern. Um Audiosignale wiederzugeben oder aufzunehmen wurden früher Compact Cassetten für Kassettenrekorder und Tonbänder mit Spulen verwendet. Aber auch im Büroalltag sind die kleinen Magnetbänder wieder zufinden. Und zwar in den Anrufbeantwortern und Diktiergeräten. Später kamen dann wiederbeschreibbare CDs und CDs auf den Markt.

Magnet-Band Magnetbänder Magnetband


Kugelmagnete

Die kleinen Kugelmagneten zählen zu den stärksten Magneten der Welt. Sie sehen nicht nur gut aus, sondern haben auch eine enorme Kraft. Man kann sie zum spielen oder für die Magnettafel verwenden. Aber auch um seinen Einkaufszettel an den Kühlschrank zu heften, sind diese kleinen Kugelmagneten zu verwenden. Kugelmagneten sind in verschiedenen Farben erhältlich und sind ein echter Blickfang. Magnete finden in vielen Bereichen Verwendung, so auch in der Medizin. Zum Beispiel bei der Kernspin-Tomographie, oder auch Magnet-Resonanz Therapie genannt. So können mit Hilfe von Magnetfeldern Gewebe und innere Organe dargestellt werden. Im Haushalt finden sich Magnete sehr oft wieder. Dazu gehören Gegenstände wie: Mikrowelle, Kopfhörer, Wecker, Kühlschrank, Fernseher, Kreditkarte aber auch im Telefon und in der Spülmaschine. Aber auch im Auto finden wir Magnete wieder. Zum Beispiel im Scheibenwischermotor, Spiegel, Startermotor und bei elektrischen Türverriegelungen. Auch in der Schule finden wir Magneten in Form der Magnettafel wieder. Um Stoffe zu sortieren oder Gegenstände zu transportieren, nutzt man Elektromagnete vor allem in technischen Bereichen. Wie man sieht, sind Magnete in keinem Bereich mehr wegzudenken und begleiten uns quer durch den Alltag. Vor allem aber, erleichtern sie uns die Arbeit und helfen auch dabei Krankheiten aufzudecken. Kugelmagneten sind richtige Alles Könner ohne dessen Hilfe heutzutage fast nichts mehr funktionieren würde.

Kugelmagnete

Neodym-Magnete

Die stärksten Dauermagneten die derzeit auf dem Markt sind, sind Neodym-Magnete. Sie bestehen aus Eisen, Neodym und Bor. Gefertigt werden Neodym Magneten in aufwendigen Verfahren mit unterschiedlichen Eigenschaften und in verschiedenen Formen. Neodym-Magneten sind recht spröde. Das liegt aber an der Herstellungsweise. Damit der Magnet nicht oxidiert, wird er mit Nickel beschichtet. Wird die Beschichtung des Magneten verletzt, so ist er nicht mehr vor Rost geschützt. Wichtig zu wissen ist, das Magnetfelder Datenträger löschen können. Auch Herzschrittmacher und Zähler können Magnetfelder zerstören. Prallen zwei Neodym-Magneten unkontrolliert aufeinander, so können die Magneten zerbrechen. Auch Splitter können beim Zusammenstoß weg fliegen. Deshalb ist es wichtig, das Magneten immer sorgfältig behandelt werden. In Kinderhänden haben Magnete nichts zu suchen.

Neodym-Magnete

 


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